Bestattungen

Feuerbestattung

Im 1. bis 4. Jahrhundert überwog bei Elbgermanen und Alamannen die Brandbestattung. Grabbeigaben waren üblich. Dabei haben sich naturgemäß besonders bei Brandbestattungen nur die wenig vergänglichen Beigaben erhalten. Zu den gängigsten Beigaben gehören neben Waffen vor allem Schmuck und Trachtbestandteile wie Fibeln.  Größere Beigaben wurden grundsätzlich unter den Urnen bestattet. Bei den Waffenbeigaben ist auffällig, dass wertvolle Stücke oft unbrauchbar gemacht wurden. Waffen wurden meist zerbrochen oder verbogen. 

Körperbestattungen

Körperbestattungen sind in diesem Zeitraum die absolute Ausnahme. Auch bei Ihnen wurden umfangreiche Grabbeigaben mitgegeben, die jedoch seltener als bei den Feuerbestattungen zerstört wurden. Nicht selten wurden bei den Körberbestattungen umfangreiche unterirdische Grabbauten errichtet, d. h. die Gräber wurden in hölzerne oder sogar steinerne Wandungen gefasst und eingedeckt. Zumindest bei den Körpergräbern wird eine oberirdische Markierung der Grabstätten vermutet. In Einzelfällen ist sie durch Pfostenlöcher belegbar.